
Im Rahmen der Agile Tour 2012 durften wir (Klaus & Sigi) am 24. November am FH Technikum Wien gastieren. Dieses mal hatten wir das Spannungsfeld von Erfolg und Misserfolg in unserem Kanban-Rucksack mitgebracht. Um dieses Spannungsfeld möglichst pointiert zu durchpflügen luden wir die etwa 50 Zuhörerinnen und Zuhörer zu einer kleinen Aufstellungsübung ein. Welche Erfahrungen mit Kanban und Change Management hatten sie im Gepäck? Die Positioniereung zeigte, dass die überwiegende Mehrheit bislang wenig Erfahrung mit evolutionärer Veränderung gesammelt hatten. Nichtsdestoweniger brachte unser kleines Experiment spannende Einträge für unseren Vortrags-Backlog:
- Was ist Kanban?
- Woran erkenne ich möglichst früh, dass ich auf dem Holzweg bin?
- Wie kann ich Kanban sinnvoll mit Scrum kombinieren?
In bewährter Doppelconference versuchten wir möglichst bündige Antworten auf die gesponserten Frageezichen zu liefern. Um die Grundlagen abzudecken, starteten wir mit den die sechs Praktiken von Kanban und konferierten dann über einige wesentlichs Faktoren, an denen Kanban-Initiativen scheitern, wie etwa:
- eine mangelhafte Klärung der aktuellen Situaion (aporpos “start where you are”),
- das nicht-identifizieren bzw. -einbinden der Betroffenen
- das Unterschätzen von Emotionen, die eben auch in evolutionären Veränderungsinitiativen eine gewichtige Rolle spielen.
Einige gute Prakitiken aus unserer Praxis: eine möglichst frühzeitige Adressierung der Führungs- und Schlüsselkräfte, etwa durch unser bewährtes Modul Kanban für Entscheider, oder das Kanban Change Leadership Training, das Unternehmen bestens für einen erfolgreichen Einsatz von Kanban rüstet.