“Toll war’s, voll war’s!” schreibt der sipgate Blog von der letzten Lean DUS. Dem können wir uns nur anschließen. sipgate lud Klaus als Speaker zum Thema “Kanban im Großen” ein und mehr als 140 Gäste wollten sich das ansehen.
Zuerst erzählten Jonas und Rudolph von sipgate von ihrer Kanban-Reise, die – eben richtig gemacht – von unzähligen Lernschleifen geprägt war. Richtig gemacht war auch der Eindruck den Klaus beim Review des Kanban-Systems während des Tages hatte: Die sipgates begreifen Kanban als den letzten Stand des Irrtums – so wie es sein muss. Hut ab, was in diesem Unternehmen geleistet wird!
Nachdem Jonas und Rudolph sehr gelungen ins Thema Kanban eingeführt hatten, setzte Klaus einen oben drauf und erzählte von einer Kanban-Implementierung mit 200 involvierten Personen. Alle die uns kennen, wissen natürlich, dass es sich dabei nicht um 20 Team-Implementierungen handelt sondern um eine schlau über mehre Flight Level skalierte Kanbanimplementierung. Der LEANability-Ansatz ist es ja bekannter Maßen nicht unzählige lokale Optimierungen in Teams einer Organisation durchzuführen und sich dann zu wundern, warum sich aus Sicht des Kunden überhaupt nichts getan hat. Aus Sicht eines Consulting-Unternehmen mag Arbeit mit einzelnen Teams zwar lukrativ sein, da man unzählige Berater-Tage verkaufen kann – das zu beratende Unternehmen steht jedoch meist mit dem Resultat “außer Spesen wenig gewesen” da.
Statt dessen haben wir in diesem Projekt auf die agile Interaktionen von Teams gesetzt. Das geht auch mit sehr wenig Veränderungs-Energie, da die Teams in einem ersten Schritt nicht “zwangsagilisiert” werden müssen. Wir stellen nur sicher, dass die Teams zur richtigen Zeit die richtigen Sachen machen und dass ein teamübergreifender Verbesserungsmotor läuft.
Wie das funktioniert, erklärt Klaus in seinem Talk. Man kann sich die Slides zum Vortrag schon ansehen. Bald wird auch das Video zum Talk erscheinen. Wir halten euch auf Facebook oder Twitter am Laufenden.